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Plättli

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Ein Material mit grosser Geschichte

Keramik hat als Baumaterial eine lange Tradition. Bereits 3000 v. Chr. wurde im nahem Osten gebrannter Ton in grossem Umfang verwendet und die Technik des Glasierens entwickelt. Die ersten Keramikindustrien in Europa betrieben die Römer, deren technisches Wissen allerdings mit dem Zusammenbruch des römischen Reiches wieder verloren ging. Die Mauren brachten die keramischen Fliesen später via Portugal und Spanien erneut nach Europa.

Innovativ und modern

Plättli (Fliesen/Kacheln) bestehen noch heute aus einem natürlichen, gebrannten Gemisch aus Ton und weiteren Inhaltsstoffen wie Feldspat, Sand und teilweise auch Quarz oder Kaolin. Die Technologien bei der Herstellung werden jedoch immer ausgefeilter. Keramik überrascht heute mit ungewöhnlichen Oberflächen und Texturen. Zum Beispiel können Naturstein und sogar Holz täuschend echt imitiert werden. Grossformatige Platten – bis 3 Meter Länge - wirken modern und mit schmalen Fugen verlegt flächig und ruhig. Keramikplatten eignen sich hervorragend für Böden und Wände in Nassräumen wie dem heimischen Bad, in Wellnessbereichen und in der Küche. Aber auch für den Wohnbereich sind sie eine hervorragende Wahl. Werden die selben Platten zudem auch auf der Terrasse verlegt, lässt sich das Wohnzimmer optisch bis in den Garten vergrössern.
Unterschiedlichste Formate verändern das Raumgefühl je nach Wunsch. Mosaik kann, als Bild verlegt, einen Raum zu einem dreidimensionalen Kunstwerk machen.
Dünne und leichte Platten eröffnen völlig neue Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Trennwände, abgehängte Akustikdecken und sogar Möbel und Küchenabdeckungen sind heute in Keramik realisierbar. Zudem drängen sich diese dünnen Fliesen für Renovationen auf: Direkt auf den alten Belag verlegt entfallen Schutt und Staub weitgehend.

Viele Argumente sprechen für einen keramischen Belag.

Behalten hat die Keramik trotz aller technischen Entwicklungen seine ursprünglichen, hervorragenden und einzigartigen Eigenschaften:

  • Keramik ist lichtecht und verändert seine Farbe auch bei langer, intensiver Sonnenbestrahlung nicht.

  • Keramik ist wasserfest. Wasserlachen verursachen keine Schäden, auch wenn sie lange liegenbleiben.

  • Keramik ist kratzfest. In der richtigen Qualität gewählt ist auch nach Jahren keine Abnutzung erkennbar.

  • Keramik ist feuerfest. Weder Kerzen noch brennende Zündhölzer oder Glut aus einer Feuerstelle können dem Belag etwas anhaben.

  • Keramik ist gäste- und kinderfreundlich. Stöckelschuhe, Sand und Dreck hinterlassen keine bleibenden Spuren.

  • Keramik kann den Wohnraum optisch bis auf die Terrasse vergrössern. Viele Serien bieten dieselben Farben mit entsprechender Rutschfestigkeit und Frostbeständigkeit für den Aussenbereich.

  • Keramik ist ein guter Wärmeleiter. Die meisten Neubauten verfügen heute über eine Bodenheizung.

  • Keramik muss weder geschliffen noch versiegelt werden. Einmal verlegt und verfugt benötigt er keinen Unterhalt mehr.

  • Keramik ist eine Wohltat für Allergiker: Staub und Milben haben keine Chance.

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Aussenplatten

In den letzten Jahren hat diese Anwendung sehr stark zugenommen. Das Einsatzgebiet dieser Platten ist vielfältig. So können viele
Beläge vom Innen- in den Aussenbereich gezogen werden. Das spezielle an keramischen Aussenplatten ist die Plattenstärke von 2 cm. Dies ermöglicht das Verlegen im Splittbett oder auf Stelzlagern. Auch das Verlegen mit konventioneller Klebetechnik ist unter gewissen Voraus-setzungen möglich. In Schweizer Breiten-graden kommt zusätzlich noch der Aspekt des Frostschutzes ins Spiel. Bei porösen Keramikplatten kann Wasser in die Platte eindringen und diese bei Frost sprengen. Daher sind für diesen Zweck möglichst
feinporige Platten zu verwenden, wie zum Beispiel Feinsteinzeug.

Barfussbereich

Nassbelastete Barfussbereiche

Beim Barfussbereich in Schwimmbädern, öffentlichen Saunen, am Pool und in Reinigungsbereichen von Sportstätten erfolgt die Bewertung in den Gruppen A (geringste Anforderungen), B und C (höchste Ansprüche) gemäss DIN 51097. Auch hier wird die Rutschsicherheit mittels einer Prüfperson auf schiefer Ebene ermittelt, das Gleitmittel ist seifenhaltiges Wasser.

Die erforderliche Rutschhemmung steigt von A über B bis C. Dabei bewegt sich eine Prüfperson in aufrechter Haltung vor- und rückwärts auf dem zu prüfenden Bodenbelag. Dessen Neigung wird von der Waagerechten ausgehend bis zu dem Winkel gesteigert, bei dem die Prüfperson unsicher wird. Fliesen der Bewertungsgruppe A erreichen in diesem Prüfverfahren einen Mindestneigungswinkel von 12°, B entspricht einem Mindestneigungswinkel von 18° und C von 24°.

Barfussbereich

Bodenplatten

Bodenplatten finden seit Jahrtausenden Anwendung als Geh-, Fahr- oder Nutzfläche. Je nach Anwendung werden spezielle Anforderungen
an Bodenplatten gestellt, wie z.B. Belastungsfähigkeit, Rutschfestigkeit, Reinigungsmöglichkeit, Frostsicherheit usw.

Feinsteinzeugplatten

Feinsteinzeug ist eine Weiterentwicklung der Steinzeugfliese. Die fein aufbereiteten Rohstoffe werden vor dem Brennen mit hohem
Druck trocken gepresst. Dies ergibt Fliesen mit sehr guten Verschleisseigenschaften und von hoher Bruchfestigkeit. Die sehr
geringe Wasseraufnahme (weniger als 0.5 %) macht Feinsteinzeug zudem frostsicher. Feinsteinzeug drängt sich dort auf, wo mit einer starken Beanspruchung gerechnet wird, zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, oder wenn der selbe keramische Belag vom Innenbereich auf die Terrasse weitergezogen wird.

Glasfliesen

Glas findet vor allem für Mosaike Verwendung. Dazu wird Quarzsand mit Farb- und Metalloxyden und anderen Zusatzstoffen vermischt, bei hohen Temperaturen zu einer zähen Masse geschmolzen, aus-gewallt und zu den bekannten Mosaik-Plättchen geschnitten. Weniger oft werden Farbpapiere oder ganze Bilder hinter Klarglas geklebt und als Fliesen verlegt.

Glasiert / unglasiert

Die Glasur schützt den Scherben vor Verschmutzung und wirkt als Farb-, respektive Dekorträger. Die Glasur weist meist eine geringere Abriebfestigkeit auf als das Trägermaterial. Andere Eigenschaften, wie chemische Beständigkeit, Rutschhemmung und Ritzhärte, können je nach Art der Oberfläche sehr unterschiedlich sein.

Keramikfliesen

Unter Keramikfliesen versteht man keramische Platten, welche als Wandverkleidung und als Bodenbelag im Innen- und im Aussenbereich verwendet werden.

Der Begriff «Fliese» wird auch für andere Materialien genutzt, um Bauteile ähnlicher Form zu klassifizieren. In der Schweiz spricht man meist von «Plättli», während in der Schriftsprache oft auch «Platten» verwendet wird. So nennt sich der Fachmann, welcher die keramischen Platten verlegt, auch Plattenleger.

Klinker und Spaltklinker

Klinker besteht aus Schamotte, Feldspäten und weiss- oder rotbrennenden Tonen. Wie Cotto wird Klinker als Teig angerührt und im Strangpressverfahren geformt. Nach der Trocknung wird der Hartziegel glasiert oder unglasiert bei 1200 °C gebrannt. Hohe Kantenschärfe und Beständigkeit gegen Wasser und Frost machen Klinker zu einem idealen Boden- und Wandbelag für Innen- und Aussenbereiche.

Kunststein harzgebunden

Agglo-Marmore und Quarzwerkstoffe sind künstliche Steine, bei denen der Zement als mineralisches Bindemittel durch Kunstharz
ersetzt wird.

Der Kunststein entsteht durch Verbindung von zermahlenem Gesteinsmehl und Kunstharz. Dieses Material zeichnet sich durch die günstigen Herstellungskosten bei dennoch hoher Qualität aus.

Kunststein zementgebunden

Zementgebundene Kunststeine werden aus zwei unterschiedlich zusammengesetzten mineralischen Mischungen hergestellt. Eine
Mischung wird mit Gesteins-Splitt, dem Bindemittel Zement und Zementfarben unter Zugabe von Anmachwasser erdfeucht hergestellt. Diese Masse wird in vorbereitete Formen eingebracht und anschliessend eingestampft oder gerüttelt. Eine zweite Mischung aus Beton wird über die erste Mischung eingebracht und allenfalls durch die Einlage von Baustahl gegen statische Beanspruchungen armiert. Nach dem Aushärten wird die Sichtfläche geglättet oder geschliffen und offene Poren allenfalls ausgespachtelt.

Mosaik

Mosaik ist eine schon im Altertum bekannte Gattung der Maltechnik, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenfarbigen oder verschieden geformten Teilen Muster oder Bilder entstehen. Dabei können verschiedene Materialien verwendet werden. Im Zusammenhang mit Fliesen sind aber kleinformatige Fliesen (< 10 x 10 cm) aus Steinzeug, Feinsteinzeug, Glas oder Naturstein für Wand und Boden gemeint. Zur einfacheren Verlegung sind die Mosaikteile heutzutage in der Regel auf ein Netz verklebt, sodass in einem Arbeitsschritt gleich eine Fläche von beispielsweise 30 x 30 cm verlegt werden kann. Mit Mosaik ist auch die Belegung von gerundeten Flächen möglich. Sehr häufig findet Mosaik in Wellnessbereichen, Nassbereichen oder Schwimmbädern Anwendung.

Plattenbezeichnungen

Erläuterungen zu den Plattenbezeichnungen (NPK 645 "Plattenarbeiten")

Stranggepresste Keramikplatten

Klassifizierung nach Euro-Norm

Wasseraufnahme (E)

Bisherige handelsübliche Bezeichnungen

A I

E <= 3 %

Spalten glasiert / unglasiert

Steinzeug glasiert / unglasiert

Klinker glasiert / unglasiert

A ll a

3% < E <= 6%

Original-Cotto glasiert / unglasiert

A ll b

6% < E <= 10%

Tonplatten glasiert / unglasiert

A lll

E > 10%

Tonplatten glasiert / unglasiert

Tonplatten handgeformt glasiert / unglasiert

Trockengepresste Keramikplatten

Klassifizierung nach Euro-Norm

Wasseraufnahme (E)

Bisherige handelsübliche Bezeichnungen

B l a

E <= 0.5%

Feinsteinzeug glasiert / unglasiert

Steinzeug glasiert / unglasiert

Porzellanmosaik glasiert / unglasiert

B l b

0.5 < E <= 3%

Steinzeug glasiert / unglasiert

Klinker glasiert / unglasiert

B ll a

3% < E <= 6%

Monocottura (glasiert)

Halbsteinzeug

B ll b

6% < E <= 10%

Monoporosa (glasiert)

B lll

E > 10%

Steingut (glasiert)

Irdengut

Reinigung und Pflege

Keramik ist ein pflegeleichtes Material, das bei korrekter Unterhaltsreinigung über viele Jahre Freude bereitet.
Tipp: Benützen Sie für die Unterhaltsreinigung keine rückfettenden Produkte. Am besten geben Sie dem Wischwasser ein auf Keramik abgestimmtes Reinigungsmittel bei. Reinigen Sie den Belag nur nebelfeucht mit einem Microfaser-Mop.

Bei hartnäckigen Flecken oder Reiniger für die Grundreinigung wenden Sie sich an unsere Kundenberater.

Pflege und Reinigung

Rutschhemmung

Rutschhemmung (Trittsicherheit)

Rutschhemmende Fliesen haben eine raue Oberfläche und sind meist unterschiedlich stark profiliert. In gewerblichen Bereich mit erhöhter Rutschgefahr sowie in nassbelasteten Barfussbereichen (Schwimmbad) müssen diese speziellen Fliesen am Boden verlegt werden. Dies wird von Unfallversicherern vorgeschrieben. Für den privaten Haushalt gelten diese Vorschriften nicht. Sie können (müssen aber nicht) rutschhemmende Fliesen im Aussenbereich (Terrassen) oder im Barfussbereich (Swimmingpool, Sauna etc.) einsetzen.

Arbeitsräume, gewerbliche und öffentliche Bereiche

Für den gewerblichen und öffentlichen Bereich, sowie in Arbeitsräumen müssen die Fliesen den vorgeschriebenen Grad der Rutschhemmung gemäss der Bewertungs-gruppen R9 bis R13 nach DIN 51130 aufweisen. Beim Test muss eine Prüfperson auf einer schiefen Ebene mit Schutzschuhen stehen und gehen. Als Gleitmittel wird Öl auf die Fläche aufgetragen. Je höher die R-Gruppe ist, desto grösser ist der Neigungswinkel der zu testenden Fläche.

Privatbereich

Für den Privatgebrauch gibt es keine geregelten Vorgaben was die Trittsicherheit beim Boden angeht. Je nach persönlichem Sicherheitsbedürfnis, empfehlen wir Ihnen trittsichere Bodenplatten zu wählen.

Trittsicherheit

Spaltplatten

Zu der Familie der Steinzeugfliesen gehören auch die Spaltplatten. Ein hoher Anteil an Feldspat sorgt für die typische rot-braune Farbe und die geflammte Optik. Früher wurden die stranggepressten Platten von Hand mit dem Hammer gespalten; daher der Name. Spaltplatten sind sehr robust, verfügen über eine hohe Frostbeständigkeit und werden deshalb gerne für Terrassenbeläge oder im Garten verwendet.

Steingutplatten

Steingut wird mit einer Temperatur von 950 – 1150 C° gebrannt. Das Material ist porös und kann bis zu 10 % Wasser aufnehmen - aus diesem Grund ist es nicht frostbeständig. Die Anwendung von Steingut beschränkt sich deshalb auf den Innenbereich, meist
als glasierte Wandfliese. Steingut lässt sich jedoch gut bearbeiten und dekorieren.

Für die Herstellung von Steingut gibt es zwei Verfahren. Beim Einbrandverfahren (Monoporosa) wird direkt nach der Formgebung flüssige Glasur auf die Fliese aufgetragen. Anschliessend wird sie mit dem gewünschten Muster bedruckt und gebrannt. Beim Zweibrandverfahren (Biporosa) wird zuerst der Scherben gebrannt. Danach wird die Fliese glasiert, bedruckt und anschliessend nochmals gebrannt.

Steinzeugplatten

Steinzeug hat durch die höheren Brandtemperaturen (1150 – 1300 C°) und seine spezielle Rezeptur eine höhere Dichte. Steinzeug ist daher mechanisch fester und nimmt weniger als 3 Prozent Wasser auf. Das macht das Material jedoch nur bedingt frostsicher. Unglasierte Steinzeugfliesen findet man vor allem in stark beanspruchten Bereichen wie in öffentlichen Gebäuden, Industrie und Gewerbe; die Oberfläche sorgt hier für die benötigte Rutschhemmung. Klassische Bodenfliesen bestehen aus glasiertem Steinzeug.

Terracotta / Cotta

Diese Fliesenart, oft auch Cotto genannt, besteht hauptsächlich aus Kalkmergel, welcher im Tagebau gewonnen wird. Der Ton wird mit Wasser vermengt, geknetet, durch eine Zerkleinerungsanlage gedreht, gepresst und getrocknet. Im Brennofen entsteht anschliessend währen rund 2 Tagen aus dem blau-grauen Ton der typisch rötlich gefärbte Cotto.

Terrazzo

Terrazzo ist die Bezeichnung für einen bereits seit der Antike bekannten Bodenbelag, der auf der Baustelle mit dekorativen, oft farbigen Zuschlagstoffen direkt auf die Estrich-Unterlage eingebracht wird; dadurch bildet er mit dem Unterlagsboden eine Einheit. Nach der Trocknung wird er geschliffen und poliert und erhält damit seinen typischen Glanz.

«Terrazzo-Platten» ist ein umgangssprachlicher Begriff für Betonwerksteine, die als Formatplatte mit fertig geschliffener Oberfläche in Werken hergestellt und vor Ort verlegt werden. Diese rationelle Art der Herstellung eines Terrazzobodens ist heute verbreitet.
In Abgrenzung davon und zur Verdeutlichung spricht man bei einem traditionell «vor Ort» hergestellten, also fugenlos gegossenem Terrazzo in Fachkreisen von einem «Orts-Terrazzo», umgangssprachlich auch von «Guss-Terrazzo».

Verlegearten für Keramikbeläge

Kreuzfuge

Kreuzfuge

Die Platten werden direkt neben-, respektive übereinander verlegt, so dass die Fugen durchlaufen und ein Kreuz bilden. Diese Verlegungsart wird am Boden meist bei quadratischen Platten angewandt, an Wänden oft auch mit rechteckigen Fliesen.

Schachbrettmuster

Schachbrettmuster

Das Schachbrettmuster ist eine Spielart der Kreuzfuge. Dabei werden quadratische Platten mit verschiedenen Farben oder Oberflächen im Wechsel verlegt.

Halber Versatz / Englisch

Halber Versatz / Englisch

Bei dieser Verlegeart werden die Platten so verlegt, dass die nächste Plattenreihe jeweils um die Hälfte der benachbarten Reihe versetzt ist. Das Muster erinnert an eine Backsteinmauer.

Drittel Versatz

Drittel Versatz

Der «Drittel Versatz» ist eine Verlegeart, bei der die nächste Plattenreihe jeweils konsequent um einen Drittel der darunterliegenden Plattenreihe versetzt ist. Es entsteht ein Treppenmuster.

Drittel Versatz (Variante)

Drittel Versatz (Variante)

Dieser «Drittel Versatz» ist eine Variante, bei der die nächste Plattenreihe jeweils um einen Drittel der darunterliegenden Plattenreihe versetzt ist. Die übernächste Plattenreihe ist wieder auf gleicher Höhe.

Wilder Versatz

Wilder Versatz

Beim «Wilden Versatz» werden die Plattenreihen unregelmässig versetzt. Dadurch entsteht ein lebendiges Muster ohne Wiederholung.

Diagonalverlegung

Diagonalverlegung

Die Platten werden in einem beliebigen Winkel (meist 45°) zu den Wänden verlegt. Die diagonale Verlegung kann eine zusätzliche optische Spannung in einem Raum erzeugen.

Römischer Verband

Römischer Verband

Beim «Römischen Verband» werden eine Anzahl quadratischer und rechteckiger Platten, deren Kantenverhältnisse aufeinander abgestimmt sind, zu einem lebendigen Muster zusammengefügt. Eine bestimmte Zahl von Platten bilden dabei Grundelemente, welche an einander gefügt werden können.

Wandplatten

Wandplatten haben in den meisten Fällen hauptsächlich einen dekorativen Aspekt und unterliegen dadurch weniger technischen Anforderungen. Daher ist die Materialwahl für Wandplatten flexibler und offener, wodurch Steingut und Steinzeug in dieser Anwendung verbreitet sind.

Zementplatten

Die Beschaffenheit von Zementplatten können nicht nach den Massstäben industrieller Steinzeugplatten bemessen werden. Es gibt leichte Farbunterschiede der einzelnen Platten in der selben Lieferung. Diese Schwankungen in den Farbnuancen machen aber die stilvolle Lebendigkeit und Exklusivität des Materials aus. Das Material bekommt durch seine Nutzung die typischen Patina und seine unverwechselbare Optik.