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Parkett

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Parkett mit der Deckschicht aus Echtholz ist der Klassiker im Bodenbereich. Verschiedene Ausführungen, Holzarten, Strukturen und Oberflächenbehandlungen sorgen für eine riesigen Bandbreite an Produkten. Der Star ist und bleibt jedoch in jeder Ausführung der Naturstoff Holz.

2-Schicht Parkett

Das 2-Schicht-Parkett setzt sich aus einer Nutz- und einer Trägerschicht zusammen. Die Nutzschicht besteht aus 4 - 6 mm Vollholz. Die Trägerschicht besteht entweder aus massivem Fichtenholz, Sperrholz oder einer Holzfaserplatte. Zweischicht-Parkett wird immer vollflächig auf eine ebene und druckfeste Unterlage verklebt. Im Normalfall ist Zweischicht-Fertigparkett werkseitig vor- oder fertig-oberflächenbehandelt (geölt oder versiegelt), er kann aber auch roh oder vorgeschliffen verlegt werden. Die Endbehandlung erfolgt in diesem Fall nach dem Einbau. Der 2-Schicht Parkett wird oft als Objektboden verwendet und in Kombination mit Bodenheizungen. Durch die Verlegeart und den Aufbau leitet er die Wärme der Bodenheizung besser in den Raum als ein 3-Schicht-Parkett.

3-Schicht-Parkett

Dreischicht-Parkett besteht aus einer ca. 4 mm starken Nutzschicht, einer Mittellage aus massivem Kiefernholz und der dritten Schicht, der Trägerschicht. Diese Konstruktion erlaubt es, den Parkettboden „schwimmend“ (nicht auf Unterboden verklebt) zu verlegen. Die Parkett-elemente werden durch Nut und Kamm miteinander verbunden. Hierzu gibt es zwei Systeme: Die gesteckte „Clic-Verbindung“ oder das Verleimen in Nut und Kamm. Als Trennlage zwischen Boden und Parkett wird ein Vlies eingesetzt. Im Normalfall ist Dreischicht-Fertigparkett werkseitig vor- oder fertig-oberflächenbehandelt (geölt oder versiegelt). Der 3-Schicht-Parkett kann auch auf nicht ganz ebene Böden verlegt werden und eignet sich deshalb insbesondere auch für Renovationen.

Deklaration Holz

Wissenschaftliche Namen unter

www.holzdeklaration.ch

Länderverzeichnis

www.ezv.admin.ch

Furnierparkett

Furnierparkett ist ein Kompromiss zwischen Mehrschichtparkett und Laminat. Vom Aufbau her ähnelt er stark dem Laminat, allerdings besteht die Dekorschicht nicht aus Kunststoff sondern aus Echtholz. Im Unterschied zu Mehrschichtparkett ist diese Schicht aber extrem dünn. Durch den geringen Echtholz-Anteil bietet Furnierparkett den Vorteil, dass auch teurere und edlere Holzarten erschwinglich werden. Die sehr dünne Holzschicht (ca. 1 mm) lässt sich jedoch nicht abschleifen, womit Schäden nur schwer zu beheben sind.

Korkböden

Korkböden bestehen aus gepresstem Korkgranulat und je nach Fabrikat zusätzlich aus einer Träger und/oder einer Deckschicht. Korkböden bestechen vor allem durch ihre Elastizität: Sie sind trittschallmindernd und entlasten die Wirbelsäule und die Gelenke. Korkböden werden meist als Fliesen verlegt und geklebt. Heute sind auch Produkte mit Nut und Kamm für eine schwimmende Verlegung erhältlich. Auch werden Korkböden teilweise mit als Untergrund für andere Böden wie Vinyl oder Laminat eingesetzt, um die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien zu kombinieren.

Lamparkett

Lamparkett besteht aus Vollholz, ist jedoch dünner als Massivparkett und verfügt über keine seitliche Verbindung. Es muss deshalb zwingend auf ebene und tragende Böden verlegt, respektive geklebt werden.

Massivparkett

Die Riemen (Dielen) eines Massivparketts bestehen aus einem massiven Stück Holz. Sie sind industriell getrocknet, gehobelt und meist mit Nut und Kamm versehen. Massivholzdielen werden in die Nut auf den Untergrund geschraubt oder genagelt, in einigen Fällen auch geleimt. Massivparkette können durch ihre dicke Nutzschicht viele Male nachgeschliffen werden. Es ist zu beachten, dass massive Holzböden quellen (Sommer) und schwinden (Heizperiode) und dadurch Spalten entstehen können. Dies gehört zum Charme eines Massivparketts. In der Regel wird Massivparkett verlegt, anschliessend geschliffen und geölt. Es sind jedoch auch fertig vorbehandelte Massivparkette auf dem Markt.

Tafelparkett

Beim Tafelparkett sind die Muster schon vorfabriziert zu Verlegeeinheiten in Tafelform zusammengefasst. Die fertigen Tafeln werden dann auf der Baustelle zu einem Boden zusammengefügt. Tafelparkett kann aus Vollholz oder einer Trägerplatte mit einer Nutzschicht (min. 5 mm) bestehen.

Verlegearten für Parkett

Englisch

Englisch

Die Riemen gleicher Länge werden so verlegt, dass die Stösse in jeder zweiten Reihe übereinstimmen. Das regelmässige Muster erinnert an eine Backsteinmauer.

Schiffsboden / Unregelmässig

Schiffsboden / Unregelmässig

Die Riemen werden durchgehend verlegt. Dadurch entsteht ein unregelmässiges Bild; ein Muster ist nicht zu erkennen.

Diagonal

Diagonal

Die Riemen werden in einem beliebigen Winkel zu den Wänden verlegt. Die Verlegeart der Riemen ist beliebig.

Fischgrat

Fischgrat

Die Riemen gleicher Länge werden im 45°-Winkel zueinander verlegt. Ein Fischgratmuster wird auch mit 2 oder 3 parallel verlegten Riemen erreicht.

Mosaik / Würfel / Schachbrett

Mosaik / Würfel / Schachbrett

Eine wiederholende Anzahl kleiner, gleich langer Riemen werden zu einem Quadrat zusammengefügt. Die Quadrate werden anschliessend immer mit 45° gedreht. Dadurch entsteht ein Schachbrettmuster.

Parallel / Schwedisch

Parallel / Schwedisch

Die kleinen Riemen gleicher Länge werden aufgereiht. Ein lebendiges geometrisches Muster entsteht.

Flechtmuster

Flechtmuster

Riemen verschiedener Längen werden im rechten Winkel so verlegt, dass sich ein Muster ergibt, welches an ein Geflecht erinnert. Die Art der Flechtmuster ist vielgältig.

Friestafeln / Tafelparkett

Friestafeln / Tafelparkett

Es werden Tafeln mit geometrischen Muster gebildet, die Tafeln wiederholend verlegt.
Der Art der Muster sind keine Grenzen gesetzt. Vielfach werden auch verschiedene Holzarten verwendet, was ein besonders attraktives Bild ergibt.

Wann muss ein Bodenbelag ersetzt werden?

Die Lebensdauer eines Bodenbelages hängt stark von der Art des Belages und dessen Beanspruchung ab. Anhaltspunkte darüber gibt die Paritätische Lebensdauertabelle, herausgegeben vom Schweizerischen Hauseigentümerverband (HEV) und vom Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz (MV):