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Fassadenkeramik

Kempten 10

Keramik hat als Baumaterial eine lange Tradition. Bereits 3000 v. Chr. wurde im nahen Osten gebrannter Ton in grossem Umfang verwendet und die Technik des Glasierens entwickelt. Die ersten Keramikindustrien in Europa betrieben die Römer, deren technisches Wissen allerdings mit dem Zusammenbruch des römischen Reiches wieder verloren ging. Die Mauren brachten die keramischen Fliesen später via Portugal und Spanien erneut nach Europa. Vor allem in diesen beiden Ländern zeugen viele prunkvolle aber auch einfachere Bauten von der Attraktivität und Qualität von Keramikfassaden.

Auch die hiesige Architektur hat die Keramik als langlebiges, witterungsbeständiges, pflegeleichtes und farbechtes Material
wiederentdeckt.

Die grosse Auswahl an Formaten, Oberflächen und Farben eröffnen alle gestalterischen Freiheiten. Die Keramikhersteller können heute für grössere Objekte sogar mit Spezialanfertigungen auf die Wünsche der Architekten eingehen.

Zwei Varianten von Fassadenaufbauten werden heute angewandt:

Bei der Kompaktfassade werden die Keramikplatten direkt auf ein kompaktes Fassadensystem (Mauerwerk, Dampfbremse, Wärmedämmung) geklebt.

Ein anderes System ist die vorgehängte Fassade; wobei die Keramikplatten auf Metallhalterungen montiert werden, welche eine Hinterlüftung zwischen der Wärmedämmung und der Keramikhaut gewährleisten.

Alle in dieser Broschüre präsentierten Objekte wurden in Zusammenarbeit mit der HGC ausgeführt. Für Auskünfte stehen unsere Berater gerne zur Verfügung.